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Gardasee

 

Immer eine Reise wert: der Gardasee

Gardasee Er ist der größte italienische See und eines der beliebtesten Urlaubsziele Italiens: der Gardasee. Diese Beliebtheit ist kein Wunder. Das Zusammentreffen dreier Regionen – Lombardei, Trentino und Venetien – verleiht dieser Gegend eine große Vielfalt. Während am Nordufer noch das alpine Flair vorherrscht, kann man im Süden bereits mediterranes Lebensgefühl genießen.
Ein weiterer Pluspunkt ist das milde Klima, in dem sogar Zitronen gedeihen. Noch bis ins 13. Jahrhundert war vor allem das Westufer des Gardasees das nördlichste Zitronenanbaugebiet Europas. Man nennt diesen Teil deshalb auch „Zitronenriviera“. Wer allerdings jetzt denkt, auch der Ortsname „Limone“ geht auf die Zitrone (ital.: limone) zurück, der irrt. Er leitet sich vom lateinischen Wort für Grenze (limes) ab.

Langeweile kommt hier garantiert nicht auf. Sportbegeisterte können sich beim Klettern, Schwimmen, Segeln oder Surfen austoben, um nur einige Beispiele zu nennen. Natürlich ist auch einfach nur Wandern oder spazieren gehen wunderbar möglich. Einen der schönsten Strände findet man übrigens in Riva.

Kultur gibt es ebenfalls jede Menge zu entdecken: Etwa auf der Halbinsel Sirmione die „Grotten des Catull“, eine ehemalige römische Villa. Zudem sind Städte wie Mailand, Verona oder Venedig nicht weit entfernt.

Gardasee Nicht nur, aber vor allem für Urlaub mit Kindern seien zwei Sehenswürdigkeiten besonders herausgehoben. Zum einen der Vergnügungspark Gardaland in Peschiera. Zum anderen der „Parco Natura Viva“ in der Nähe von Lazise, vorausgesetzt, man ist mit dem Auto unterwegs. Denn das braucht man, um gefahrlos durch den Safaripark fahren zu können, in dem sich Giraffen, Zebras und viele weitere Tiere frei bewegen können.
Nicht ganz so tierisch aber trotzdem interessant ist der „Giardino Botanico A. Hruska“ in Gardone. Bereits 1906 wurde dieser wunderschön gestaltete Park von Professor Arthur Hruska angelegt. In den 1980er Jahren rettete André Heller den Garten vor der Verwilderung.

Ein Überblick von oben gefällig? Das geht am besten vom Monte Baldo aus, dem höchsten Berg am Gardasee. Man kann, muss ihn aber nicht unbedingt zu Fuß erklimmen. Von Malcesine aus kann man auch bequem mit der Seilbahn hinauf fahren. Malcesine ging auf ganz besondere Weise in die Geschichte ein. Goethe war von der dortigen Burg so beeindruckt, dass er sie zeichnete – und prompt für einen österreichischen Spion gehalten wurde.

Was das kulinarische Angebot betrifft, das ist so vielfältig wie die ganze Region. Vor allem ist es natürlich die typisch italienische Küche mit Nudeln und Reis. Sehr beliebt ist auch die Polenta, ein Brei aus Buchweizen- oder Maismehl. Im Norden mischt sich das Deftige dazu, wie man es beispielsweise aus Südtirol kennt. Besonders hervorzuheben ist noch das Olivenöl. Es ist überall in Italien ein wichtiger Bestandteil der Küche, das Öl vom Gardasee gilt jedoch als besonders mild.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es natürlich reichlich. Finden Sie für jeden Anspruch und Geldbeutel Ferienwohnungen, Campingplätze oder ein Hotel Gardasee bietet Ihnen all das! Man steht also höchstens vor der Qual der Wahl, für welche Ecke man sich entscheidet, denn überall ist es wunderschön.
Für Bahnreisende eignen sich als Urlaubsorte besonders Desenzano und Peschiera, denn es sind die einzigen beiden Orte am See, die über einen Bahnhof verfügen. Die anderen Städte erreicht man von hier per Schiff oder Bus.

 

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